Oktober 2011 – Und nun?

Quo Vadis?

Ich habe den ganzen Oktober in jeder freien Sekunde im Netz und in Büchern über Multiple Sklerose und die Wirksamkeit der schulmedizinischen Basis- und Eskalationstherapien und den alternativen Therapien gelesen.

Ich bin zwar durch die ganze wirre Diagnose, dem wenig eindeutigen 2. Befund und den wenig Vertrauen erweckenden Neurologen denen ich bislang begegnet bin nicht unbedingt ein Freund der Schulmedizin geworden und deren Therapien auch eher abgeneigt. Letzendlich wurde mein Misstrauen bestätigt. Von den gängigen Basistherapien profitieren nur recht Weiterlesen

Oktober 2011 – Schon wieder ein Befund?

Heute habe ich wieder Post von der Uni-Klinik Magdeburg Ratlosigkeitbekommen. Wie bereits von der MS-Schwester angekündigt war das ein erneuter Befund von der Klinik. Folgende Änderungen und Ergänzungen standen in dem erneuten Befund:

  1. Angeblich bin ich jetzt sekundär  chronisch progredient
  2. Mein Behinderungsgrad EDSS wurde mit 3,0 festgelegt
  3. Die Ergebnisse der elektophysiologischen Untersuchungen sind mit eingeflossen
  4. Die McDonald Kriterien für eine Multiple Sklerose sind erfüllt.
  5. In dem cMRT vom 03.08.2011 wurden sogenannte „black Weiterlesen

Oktober 2011 – MS Ambulanz der Uniklinik

MS AmbulanzIch hing jetzt erst mal völlig in der Luft und wollte eigentlich nur jemand kompetentes zum reden haben. Mir wurde von anderen betroffenen die MS-Ambulanz der Uniklinik empfohlen.

Ich bin dahin gefahren und wurde von der zappeligen und sehr wichtigen MS-Schwester in Empfang genommen. Heute war sie wieder extrem wichtig und nirgends unabkömmlich.

Es war gruselig dort, bettlägerige MSler bis zur völligen Bewegungsunfähigkeit eingeschränkt. Ist Weiterlesen

Oktober 2011 – Zwei Anrufe

HandyHeute habe ich einen Anruf auf meinem Handy von der nervösen MS-Schwester aus der MS-Ambulanz der UK Magdeburg erhalten. Sie teilte mir mit das die Ärzte meinem Befund überarbeitet hätten und zu dem Entschluß gekommen sind das ich „nur“ sekundär chronisch progrediente MS habe. Ändert sich für mich etwas? Ich denke nicht. Ich habe sehr verhalten am Telefon reagiert sodaß sie mich dann fragte: „Freuen Sie sich denn gar nicht?“.
Natürlich freue ich mich das ich MS habe du blöde Kuh. Das habe ich mir natürlich nur gedacht. Sie kann ja nichts für die Unglaubwürdigkeit der Ärzte dort in der Klinik. Weiterlesen

Oktober 2011 – Krankenhaus II der Zusammenbruch

04.Oktober.2011

Am 04.10 bin ich dann nach der Woche Krankenhausurlaub wieder zu Arbeit gegangen. Gegen Mittag hatte ich das Gefühl Fieber zu bekommen. Mir ging es überhaupt

Computertomographie

Computertomographie

nicht gut, meine Sprache war völlig verwaschen und meine Koordination und mein Gang waren unsicher und schlecht. Jede Bewegung war anstrengend. Ich war froh als dann endlich Feierabend war und ich nach Hause konnte. Selbst das Auto fahren war anstrengend für mich. Mein Kollege den ich mitgenommen habe, war glaube ich zumindest, froh das er heil angekommen ist. Weiterlesen

September 2011 – Der Befund

Zuhause angekommen habe ich mir am nächsten
morgen erst  mal den Befund den man mir gestern in der Universitätsklinik zur Entlassung in die Hand gedrückt hat durchgelesen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht die wesentlichen Aussagen und Passagen des Befundes hier zu zitieren, zu kommentieren und zu erläutern. Insbesondere die medizinischen Fremdwörter aus dem Bericht werde ich versuchen durch Verlinkung aufzuklären. Anmerkungen und Bemerkungen werden kursiv dagestellt.
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September 2011 – Krankenhaus I die Diagnose

Lumbalpunktion

Lumbalpunktion

26.September 2011

Am 26. September war es dann so weit. Der von mir gefürchtete stationäre Krankenhausaufenthalt auf der neurologischen Station der Universitätsklinik Magdeburg zur Manifestierung meiner Diagnose ging los. Morgens um 10.00 war ich auf der Station. Bis zur eigentlichen Aufnahme vergingen allerdings noch ein paar Stunden weil noch kein Bett frei war. Ich durfte die Wartezeit sitzenderweise auf dem Flur verbringen. Die Warterei auf die von mir so gefürchtete Lumbalpunktion (Hier ein Video) kotzt mich gewaltig an. Ich habe vor körperlichen schmerzen keine Angst, vor der Ungewissheit ob es Schmerzen gibt und was für Schmerzen es sind jedoch Weiterlesen

August 2011 – Heilpraktikerin

Irisdiagnose

Irisdiagnose

Aus purer Verzweifelung über die Information das die vorhandenen Medikamente für Multiple Sklerose, sogenannte Basistherapien oder auch Eskalationstherapien, doch nicht in dem gewünschten Maße helfen hat meine Frau bei unser Heilpraktikerin/Naturmedizinerin angerufen.
Diese Dame ist inzwischen 75, sehr erfahren und hat in unser Familie bei einigen Familienmitgliedern sehr gute Erfolge bei Diabetes und Allergien gehabt.
Die Heilpraktikerin hat keinen Zweifel daran gelassen das sie meine MS erfolgreich behandeln und meine bisherigen Symtome lindern bzw. ganz beseitigen kann.

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August 2011 – Borreliose?

Ich habe sehr viel im Netz über Borreliose gelesen und dabeiZecke festgestellt das die Symtome der Multiplen Sklerose und der Borreliose fast identisch sein können.

Also wieder zum Arzt und ihm einen Antikörpertest gegen Borrelien aus dem Kreuz geleiert. Bei der Untersuchung wird das Blut auf Antikörper gegen Borrelien getestet. Die Borrelien lassen sich nach längerer Zeit nach dem Zeckenbiss, ich hatte vor ein paar Jahren drei davon, nicht mehr Nachweisen. Einen  erhöhten Antikörperwert gegen Borrelien jedoch schon.

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August 2011 – Wieder Neurologe

NeurologieDann bin ich mit den MRT-Bildern wieder zum Neurologen  um mir den Verdacht vom Radiologen bestätigen oder widerlegen zu lassen.
Der Neurologe konnte mit den Bildern nicht so richtig was anfangen genausowenig mit dem Verdacht vom Radiologen. Er meinte das der Befund (keine Schübe, sondern eine ständige Verschlechterung meiner Gehfähigkeit) nicht zu einer MS passen würde. Es müsse auf jeden Fall im Krankenhaus stationär mit Lumbalpunktion, MRT, VEP näher und somit gründlicher untersucht werden. Ich hatte eine Riesenpanik vor der Lumbalpunktion. Aber was solls. Ob es sich vielleicht um eine Borreliose handeln könnte, hat der arrogante Vogel sofort ausgeschlossen. Meine Angst vor der Lubalpunktion konnte er auch nicht verstehen und meinte nur das ich mich nicht so anstellen soll. 😦
Also werde ich offenbar um die LP nicht herum kommen.