Gluten – Brauchen wir dieses Protein aus dem Getreide wirklich?

Brauchen wir Menschen wirklich Getreide als Nahrungsmittel? Eigentlich nicht, denn wir sind wie US Wissenschaftler und Fachmann für steinzeitliche Lebensstile Prof. Dr. Loren Cordain von der Colorado State University USA feststellt nicht für den Konsum  von Getreide geschaffen. Viele Zivilisationskrankheiten sollen durch den Konsum von Getreide ausgelöst bzw. deren Ausbruch begünstigt werden.

Im heutigen Leben aber, in dem kaum Zeit für geregelte Mahlzeiten bleibt, können wir auf Getreideprodukte allerdings kaum verzichten.
Was würden wir essen wenn es nicht an jeder Straßenecke Sandwichs, Baguettes, Dönertaschen, Pizza, belegte Brötchen oder Pasta geben würde?

Letztendlich wäre auch die Entwicklung unserer Zivilisation und der technische Fortschritt den wir heute haben ohne „schnelle“ Nahrungsmittel wie Getreide und Milch kaum möglich gewesen. Unsere Vorfahren mussten den überwiegenden  Teil ihrer Tageszeit als Jäger und Sammler zur Nahrungsbeschaffung für ihre Sippe und für sich verwenden. Wären die großen Entwicklungen und Erfindungen dann überhaupt noch möglich gewesen? Wohl kaum.

Erst mit der Sesshaftwerdung des Menschen vor ca. 10.000 Jahren, der Viehzucht, dem Ackerbau, der Arbeitsteilung, kurz der neolithischen Revolution, wurde dies erst möglich.
Ist Getreide deswegen gesund und gut für uns? Ich denke nicht.
Aber was ist denn nun so schlimm an Getreide? Die gleich Frage stellt auch Felix Olschewski auf seiner  wirklich gut recherchierten und dadurch für mich glaubhaften Seite www.urgeschmack,de.

Ich will und werde das Rad nicht neu erfinden, sondern im folgenden  nur das verlinken was andere über Getreide und deren schädlichen Inhaltsstoffe recherchiert und geschrieben haben und ggf. kommentieren.

Getreide enthält also jede Menge an Antinährstoffen. Genannt werden Gluten, Lektine und Phytinsäure.
Was bewirken diese drei Antinährstoffe in unserem Körper?

Gluten
Gluten steht im Verdacht den Darm löcherig zu machen also mitverantwortlich für das Leaky Gut Syndrome zu sein. Durch einen leaky Gut (leckender Darm) können wiederum Antinährstoffe aus der Nahrung bei uns MSlern durch die undichte (leaky) Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn gelangen und dort Autoimmunreaktionen auslösen. Weiterhin besteht der Verdacht das Gluten Schäden in unserem Gehirn verursacht und bis zur Schizophrenie führen kann. Das Gluten dick und träge macht und für den sogenannten Brain Fog verantwortlich ist sei nur am Rande erwähnt.
Nach meiner Auffassung ist Gluten in zweifacher Hinsicht für den Menschen problematisch.

  1. Biochemisch als Allergen. Viele Menschen reagieren allergisch mit chronischen Darmkrankheiten in Form von z.B. Zölliakie oder Sprue.
  2. Physikalisch als Angriff auf die Darmwände und die Darmschleimhaut mit Ergebnis eines leckenden Darms (Leaky Gut).

Deshalb noch einmal die Frage: „Brauchen wir diese Protein wirklich?“. Ich brauche es auf keinen Fall mehr.

Lektine
Man vermutet das Lektine  von den Pflanzen als Gifte gegen ihre Fressfeinde vorgehalten werden. Lektine können aber auch tierischen oder bakteriellen Ursprungs sein.
Gluten ist übrigens auch ein Lektin. Lektine schädigen die Darmwände genauso wie Gluten und können zu einem Leaky Gut Syndrom führen.

Phytinsäure
Auch Phytinsäure hat negative Auswirkungen auf den Menschlichen Körper. Jedoch auch viele positive! Felix Olschewski erklärt es leicht verständlich auf der Seite „Was ist Phytinsäure?“.

Die geäusserte Vermutung das Getreide unserem Körper nicht unbedingt gut tut sondern sogar schadet ist für mich so erdrückend geworden, daß ich über meine Ernährung mit Getreideanteil nachdenken werde.

Roger MacDougall, der seine MS durch u.a eine Glutenfrei Ernährung geheilt hat, schreibt zwar das eine Glutenfreie Ernährung nicht allein für eine Beseitigung der Symtome verantwortlich ist. Er schreibt aber auch, ich zitiere:

AUF GLUTEN IST IN STRENGSTER WEISE ZU VERZICHTEN. Dies meint jeden Gebrauch von WEIZEN, DINKEL, GERSTE, HAFER und ROGGEN und ebenso alle anderen, die Gluten enthalten. dies beinhaltet auch Lebensmittel, welche diese Getreide enthalten oder aus diesen gemacht sind, wie z.b. Weetabix, Weizenmehl, Corn Flakes mit Weizen, Crèpes, Vollkornmüsli, weisses und dunkles Brot, Kuchen, Puddinge, Kekse, Haferflocken, Roggen- oder Weizenknäckebrot, alle Arten von Teigwaren, Griess, Paniermehl, etc.. Es darf nichts gegessen werden, was nur einen kleinen Anteil davon enthält. In dieser Hinsicht muss die Ernährung so strikt sein wie die von jemandem, der an Zöliakie leidet.

Meiner Ansicht nach wäre es klug, diese Vorsichtsmassnahme auch dann zu befolgen, wenn keine Gluten-Sensibilität offensichtlich festgestellt worden ist.

Ebenso ist jede Art von raffiniertem Zucker wegzulassen. dies ist ein Ratschlag, welchen ich allen geben möchte, egal ob Zucker nun ein Allergen ist oder nicht. Heutzutage würden die meisten Mediziner diesem beipflichten. Es ist sicher, dass Honig oder Fruktose (Fruchtzucker) weniger schädlich sind für den Organismus.

Quelle: Mein Kampf gegen Multiple Sklerose von Roger MacDougall, ins deutsche übersetzt von Adriano Brun – liebems.net

Ich esse jetzt seit fast 10  Monaten kein Getreide mehr. Glutenfreies Brot und glutenfreie Brötchen sowie alle anderen glutenfreie Produkte sind nach wie vor keine Option für mich. Man sollte bei seiner Ernährung einfach umdenken und man wird genügend Wege finden leckeres essen zu sich zu nehmen.

Fin

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