September 2011 – Krankenhaus I die Diagnose

Lumbalpunktion

Lumbalpunktion

26.September 2011

Am 26. September war es dann so weit. Der von mir gefürchtete stationäre Krankenhausaufenthalt auf der neurologischen Station der Universitätsklinik Magdeburg zur Manifestierung meiner Diagnose ging los. Morgens um 10.00 war ich auf der Station. Bis zur eigentlichen Aufnahme vergingen allerdings noch ein paar Stunden weil noch kein Bett frei war. Ich durfte die Wartezeit sitzenderweise auf dem Flur verbringen. Die Warterei auf die von mir so gefürchtete Lumbalpunktion (Hier ein Video) kotzt mich gewaltig an. Ich habe vor körperlichen schmerzen keine Angst, vor der Ungewissheit ob es Schmerzen gibt und was für Schmerzen es sind jedoch Weiterlesen

August 2011 – Wieder Neurologe

NeurologieDann bin ich mit den MRT-Bildern wieder zum Neurologen  um mir den Verdacht vom Radiologen bestätigen oder widerlegen zu lassen.
Der Neurologe konnte mit den Bildern nicht so richtig was anfangen genausowenig mit dem Verdacht vom Radiologen. Er meinte das der Befund (keine Schübe, sondern eine ständige Verschlechterung meiner Gehfähigkeit) nicht zu einer MS passen würde. Es müsse auf jeden Fall im Krankenhaus stationär mit Lumbalpunktion, MRT, VEP näher und somit gründlicher untersucht werden. Ich hatte eine Riesenpanik vor der Lumbalpunktion. Aber was solls. Ob es sich vielleicht um eine Borreliose handeln könnte, hat der arrogante Vogel sofort ausgeschlossen. Meine Angst vor der Lubalpunktion konnte er auch nicht verstehen und meinte nur das ich mich nicht so anstellen soll. 😦
Also werde ich offenbar um die LP nicht herum kommen.

Juni 2011 – Neurologe I

MRT Aufnahme

MRT Aufnahme

Heute hatte ich meinen ersten Termin beim Neurologen. Abklopfen mit seinem Hämmerchen, ein bisschen herumlaufen und etwas über meine Lebensgewohnheiten erzählt. Ein EEG wurde auch gemacht. Das war es. Er hat mir eine Überweisung zum Radiologen für eine Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) vom Kopf gegeben. Befund: Gangstörungen und verwaschene Aussprache. Das ich nicht mehr so klar rede ist mir ja seit langen aufgefallen
Der Sympatiefunke zu dem Neurologen ist leider nicht so recht übergesprungen.
Eine MRT-Untersuchung habe ich bereits hinter mir. 2009 war ich im Krankenhaus wegen eines entartetem Melanoms auf meinem Rücken. Ich selber konnte das Melanom nie sehen. Meine Frau hat es gesehen, mich unter einem Vorwand zum Hautarzt geschleift und mir damit wahrscheinlich das Leben gerettet.

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