April – 2012 Neuer Neurologe die II und letzte

Ich war heute wieder bei meinem Neurologen. Er war über meine Zustand sehr überrascht: „Sie machen ja einen gesunden und fitten Eindruck“.
So etwas von seinem Neurologen zu hören geht natürlich runter wie Öl!
Natürlich fragte er wie das denn käme. Ich erklärte ihm ein wenig von der Steinzeit-Ernährung. Vermeidung von Gliadin und Lektinen usw..
Er hat mir gezeigt das ihn das nicht wirklich interessiert, denn er fragte mich in einem Atemzug: „Machen Sie eigentlich eine Basistherapie?“. Ich verneinte. Weiter: „Wollen Sie denn keine machen?“. Ich verneinte wieder. Weiterlesen

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November – 2011 Neuer Neurologe I

Ich hatte heute wieder einen Termin bei einem Neurologen gehabt. Dieser Neurologe wurde mir von meiner Ergo-Therapeutin empfohlen. Er ist sympathisch Anfang 40 und somit deutlich jünger als ich.

Im laufe des Gesprächs, was eigentlich völlig belanglos war, haben wir beide festgestellt, daß wir beide gelernte Bremer sind. wir haben dann noch kurz über Werder Bremen, das war der eigentlich interessante Teil des Besuchs, gesprochen. Er hat mich dann über die verschiedenen oralen Therapien der MS gesprochen. Komisch, haben die denn überhaupt eine Zulassung bei ppMS? Weiterlesen

Oktober 2011 – MS Ambulanz der Uniklinik

MS AmbulanzIch hing jetzt erst mal völlig in der Luft und wollte eigentlich nur jemand kompetentes zum reden haben. Mir wurde von anderen betroffenen die MS-Ambulanz der Uniklinik empfohlen.

Ich bin dahin gefahren und wurde von der zappeligen und sehr wichtigen MS-Schwester in Empfang genommen. Heute war sie wieder extrem wichtig und nirgends unabkömmlich.

Es war gruselig dort, bettlägerige MSler bis zur völligen Bewegungsunfähigkeit eingeschränkt. Ist Weiterlesen

September 2011 – Krankenhaus I die Diagnose

Lumbalpunktion

Lumbalpunktion

26.September 2011

Am 26. September war es dann so weit. Der von mir gefürchtete stationäre Krankenhausaufenthalt auf der neurologischen Station der Universitätsklinik Magdeburg zur Manifestierung meiner Diagnose ging los. Morgens um 10.00 war ich auf der Station. Bis zur eigentlichen Aufnahme vergingen allerdings noch ein paar Stunden weil noch kein Bett frei war. Ich durfte die Wartezeit sitzenderweise auf dem Flur verbringen. Die Warterei auf die von mir so gefürchtete Lumbalpunktion (Hier ein Video) kotzt mich gewaltig an. Ich habe vor körperlichen schmerzen keine Angst, vor der Ungewissheit ob es Schmerzen gibt und was für Schmerzen es sind jedoch Weiterlesen

August 2011 – Wieder Neurologe

NeurologieDann bin ich mit den MRT-Bildern wieder zum Neurologen  um mir den Verdacht vom Radiologen bestätigen oder widerlegen zu lassen.
Der Neurologe konnte mit den Bildern nicht so richtig was anfangen genausowenig mit dem Verdacht vom Radiologen. Er meinte das der Befund (keine Schübe, sondern eine ständige Verschlechterung meiner Gehfähigkeit) nicht zu einer MS passen würde. Es müsse auf jeden Fall im Krankenhaus stationär mit Lumbalpunktion, MRT, VEP näher und somit gründlicher untersucht werden. Ich hatte eine Riesenpanik vor der Lumbalpunktion. Aber was solls. Ob es sich vielleicht um eine Borreliose handeln könnte, hat der arrogante Vogel sofort ausgeschlossen. Meine Angst vor der Lubalpunktion konnte er auch nicht verstehen und meinte nur das ich mich nicht so anstellen soll. 😦
Also werde ich offenbar um die LP nicht herum kommen.

Juni 2011 – Neurologe I

MRT Aufnahme

MRT Aufnahme

Heute hatte ich meinen ersten Termin beim Neurologen. Abklopfen mit seinem Hämmerchen, ein bisschen herumlaufen und etwas über meine Lebensgewohnheiten erzählt. Ein EEG wurde auch gemacht. Das war es. Er hat mir eine Überweisung zum Radiologen für eine Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) vom Kopf gegeben. Befund: Gangstörungen und verwaschene Aussprache. Das ich nicht mehr so klar rede ist mir ja seit langen aufgefallen
Der Sympatiefunke zu dem Neurologen ist leider nicht so recht übergesprungen.
Eine MRT-Untersuchung habe ich bereits hinter mir. 2009 war ich im Krankenhaus wegen eines entartetem Melanoms auf meinem Rücken. Ich selber konnte das Melanom nie sehen. Meine Frau hat es gesehen, mich unter einem Vorwand zum Hautarzt geschleift und mir damit wahrscheinlich das Leben gerettet.

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März 2011 – Untersuchung I

So, ich war wieder bei meinem Hausarzt.
Die Blutuntersuchung war  Ok. Keine Diabetes, keine Tumore, keine Aufälligkeiten, Cholesterin war grenzwertig aber die restlichen Blutwerte waren in Ordnung.
Er hat mich aber aufgrund eines einfachen neurologischen Tests zum Neurologen überwiesen. Ich musste bei geschlossenen Augen und seitlich ausgestreckten Armen abwechselnd mit dem linken und rechten Zeigefinger auf meine Nasenspitze tippen, dabei hätte ich mir mit dem rechten Zeigefinger fast das Auge ausgestochen!
Später habe ich dann erfahren das man so etwas Ataxie nennt.

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